Wer den Wechsel will, wählt Bergmann

Montag, 1. Oktober 2012 in Aktuelles

MdL Beyer: Ernst Bergmann steht für ein ausgeglichenes Miteinander in Altdorf – Ergebnis des ersten Wahlgangs zeigt: Altdorf ist bereit für einen Wechsel

Der SPD-Bürgermeisterkandidat konnte sich abermals über ein volles Haus freuen. Zahlreiche Altdorfer Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit wahrgenommen, sich kurz vor der Bürgermeister-Stichwahl am 30. September 2012 noch einmal ein genaues Bild von Ernst Bergmann zu machen.

Ehrengast und Mitglied des Bayerischen Landtags, Dr. Thomas Beyer erläuterte am Beginn der Veranstaltung seine Einschätzung zum Ergebnis des ersten Wahlgangs und lobte Ernst Bergmann für seinen fairen Wahlkampf: „Es sollte dem amtierenden Bürgermeister schon zu denken geben, dass er nach sechs Jahren im Amt keine Mehrheit im ersten Wahlgang erreicht. Das Ergebnis vom 16. September zeigt mir eine deutliche Bereitschaft zum Wechsel. Persönlich bewundere ich Ernst Bergmann für seinen überaus fairen Wahlkampf. Leider war und ist Fairness in der Kommunalpolitik nicht immer eine Selbstverständlichkeit.“ Beyer betonte weiter den uneingeschränkten Einsatz des SPD-Bürgermeisterkandidaten für seine Stadt: „Wer den Vorsitz der beiden wichtigsten Vereine inne hatte bzw. hat, beweist, dass er in der Lage ist unterschiedliche Interessen und Charaktere zu vereinen – diese Eigenschaft ist eine der Grundvoraussetzungen für das Amt eines Ersten Bürgermeisters.“ Doch nicht nur im Ehrenamt, so Beyer weiter, sondern auch in seiner Funktion als Kreisrat vertritt Bergmann die Interessen Altdorfs mit ganzer Kraft: „Ich habe Ernst Bergmann als Politiker kennengelernt, der in der Lage ist mit schwierigen, fast unlösbaren Sachlagen überlegt und differenziert umzugehen. Bergmann geht es nicht nur um den Bau von Straßen oder Parkplätzen, ihm geht es auch und vor allem um soziales Miteinander und um die kulturelle Fortentwicklung in seiner Stadt.“

Auch der SPD-Bürgermeisterkandidat sieht das „Erfolgsmodell Odörfer“ mit dem Wahlergebnis vom 16. September nicht bestätigt: „Auch wenn ich mir selbst ein paar Stimmen mehr gewünscht hätte, so muss ich doch feststellen, dass 54 Prozent derer, die zur Wahl gegangen sind, den amtierenden Bürgermeister nicht gewählt haben“, sagte Bergmann. Umso mehr sprach er Cordula Breitenfellner und ihrem Wahlkampfteam seinen Respekt aus: „Cordula Breitenfellner hat aus dem Stand gute 18 Prozent erreicht, dafür möchte ich ihr und ihrem Team meine Glückwünsche aussprechen.“ Klar ist auch, so der SPD-Bürgermeistkandidat weiter, dass diese 18 Prozent für einen Wechsel im Altdorfer Rathaus stehen: „Diesen Wechsel wird es natürlich nur dann geben, wenn die Breitenfellner-Wähler in der Stichwahl das Kreuz bei Ernst Bergmann machen.“ Bergmann machte weiterhin deutlich: „Ich würde lügen, wenn ich jetzt sage, dass alle einzelnen Themen und Lösungsvorschläge von Frau Breitenfellner meine uneingeschränkte Unterstützung finden. Das tue ich auch in einer derart entscheidenden Situation nicht, in der es um den Gewinn von Wählerstimmen geht. Was ich aber sagen kann ist, dass Breitenfellner und ich im Bereich `Rathaus und Politik´ im Gleichklang stehen.“ Bergmann nannte in diesem Zusammenhang das Ziel eine „echte“ Bürgerbeteiligung in Altdorf zu ermöglichen, die Politik im Rathaus offener zu gestalten und einen fairen kooperativen Umgang in Politik und Verwaltung zu pflegen.

Kritisch äußerte sich der Bürgermeisterkandidat über die jüngsten Vorkommnisse und den Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus: „Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich für einen kooperativen Führungsstil stehe. Und dazu gehört meiner Meinung nach eben nicht, dass einst hoch gelobten Mitarbeitern nachgesagt wird, sie hätten alles falsch gemacht, sobald sie das Rathaus verlassen haben. Dazu gehört aus meiner Sicht auch nicht, dass Mitarbeiter in den wenigen Tagen zwischen Wahl und Stichwahl mutmaßlich dazu angehalten werden, vorgefertigte Erklärungen abzulesen, in denen steht, dass in der Altdorfer Verwaltung alles wunderbar ist.“ Natürlich ist das, erklärte Bergmann weiter, ein cleveres wahltaktisches Manöver. „Mit mir“, stellte der SPD-Bürgermeisterkandidat klar, „wird es solche Verhaltensweisen nicht geben. Ich empfinde das als respektlos gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Zum Abschluss appellierte Bergmann an alle Bürgerinnen und Bürger am kommenden Sonntag zur Wahl zu gehen: „Gehen Sie wählen. Sie entscheiden mit, wer bis 2020 an der Spitze Ihrer Stadt steht. Wenn Sie den Wechsel wollen, wählen Sie Ernst Bergmann.“