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Bergmann: Knapper geht´s nicht

Mittwoch, 17. Oktober 2012 in Aktuelles

Großer Erfolg für den SPD-Bürgermeisterkandidaten Ernst Bergmann. Dank an alle Wählerinnen und Wähler – Ernüchterndes Ergebnis für den amtierenden Bürgermeister

Nur 68 Stimmen bzw. weniger als ein Prozent trennen Ernst Bergmann und den wiedergewählten Altdorfer Bürgermeister Erich Odörfer. Ein Ergebnis, das nicht knapper hätte ausfallen können, und das alles andere als erfreulich ist für einen amtierenden Bürgermeister.

Der SPD-Bürgermeisterkandidat Ernst Bergmann dankte am Wahlabend seinen Wählerinnen und Wählern: „Dieses unglaublich gute Ergebnis zeigt mir, dass wir als Altdorfer SPD auf dem richtigen Weg sind. Ich danke allen, die mich gewählt haben ganz herzlich für ihr Vertrauen in meine Person und in meine Politik. Seien Sie versichert, dass ich in meiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat weiterhin mit voller Überzeugung, Kraft und Energie für Altdorf und seine Außenorte arbeiten werde.“ Bergmann bedankte sich auch bei den Altdorfer GRÜNEN und der Altdorfer Initiative Mahnwache für die öffentliche Unterstützung seiner Kandidatur: „Diese Unterstützung hat mir sehr den Rücken gestärkt und bedeutet mir persönlich sehr viel.“

Das knappe Ergebnis der Bürgermeister-Stichwahl vom vergangen Sonntag, so Bergmann weiter, ist eine schwere Schlappe für den amtierenden Bürgermeister und seine CSU. Es zeigt doch deutlich, dass wir mit den Themen „Transparenz“, „Dialog“, „Bürgerbeteiligung“ einen Nerv getroffen haben und offensichtlich gerade in diesem Bereich erheblicher Verbesserungsbedarf besteht. „Erich Odörfer ist nach sechs Jahren im Amt von noch nicht einmal 51 Prozent der Wählerinnen und Wählern bestätigt worden. Das sollte ihm doch zu denken geben.“

Die Stichwahl ging verloren, dennoch fühlt sich Ernst Bergmann und sein SPD-Ortsverein als Sieger. Die zahlreichen Glückwünsche von SPD-Bundestags- und Landtagsabgeordneten, von SPD-Bürgermeistern aus dem Landkreis und benachbarten Kommunen sowie die anerkennenden Worte der Kreistags- und Stadtratskolleginnen und –kollegen quer durch alle Parteien, bestätigen diese Einschätzung. „Ich vergleiche mich mit der Fußballmannschaft, die im Pokalspiel gegen den hohen Favoriten in der letzten Minute der Verlängerung das entscheidende Tor kassiert und alle sagen dann, super gespielt und unglücklich verloren“, beschrieb Bergmann seine derzeitige Gefühlslage.

Wer den Wechsel will, wählt Bergmann

Montag, 1. Oktober 2012 in Aktuelles

MdL Beyer: Ernst Bergmann steht für ein ausgeglichenes Miteinander in Altdorf – Ergebnis des ersten Wahlgangs zeigt: Altdorf ist bereit für einen Wechsel

Der SPD-Bürgermeisterkandidat konnte sich abermals über ein volles Haus freuen. Zahlreiche Altdorfer Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit wahrgenommen, sich kurz vor der Bürgermeister-Stichwahl am 30. September 2012 noch einmal ein genaues Bild von Ernst Bergmann zu machen.

Ehrengast und Mitglied des Bayerischen Landtags, Dr. Thomas Beyer erläuterte am Beginn der Veranstaltung seine Einschätzung zum Ergebnis des ersten Wahlgangs und lobte Ernst Bergmann für seinen fairen Wahlkampf: „Es sollte dem amtierenden Bürgermeister schon zu denken geben, dass er nach sechs Jahren im Amt keine Mehrheit im ersten Wahlgang erreicht. Das Ergebnis vom 16. September zeigt mir eine deutliche Bereitschaft zum Wechsel. Persönlich bewundere ich Ernst Bergmann für seinen überaus fairen Wahlkampf. Leider war und ist Fairness in der Kommunalpolitik nicht immer eine Selbstverständlichkeit.“ Beyer betonte weiter den uneingeschränkten Einsatz des SPD-Bürgermeisterkandidaten für seine Stadt: „Wer den Vorsitz der beiden wichtigsten Vereine inne hatte bzw. hat, beweist, dass er in der Lage ist unterschiedliche Interessen und Charaktere zu vereinen – diese Eigenschaft ist eine der Grundvoraussetzungen für das Amt eines Ersten Bürgermeisters.“ Doch nicht nur im Ehrenamt, so Beyer weiter, sondern auch in seiner Funktion als Kreisrat vertritt Bergmann die Interessen Altdorfs mit ganzer Kraft: „Ich habe Ernst Bergmann als Politiker kennengelernt, der in der Lage ist mit schwierigen, fast unlösbaren Sachlagen überlegt und differenziert umzugehen. Bergmann geht es nicht nur um den Bau von Straßen oder Parkplätzen, ihm geht es auch und vor allem um soziales Miteinander und um die kulturelle Fortentwicklung in seiner Stadt.“

Auch der SPD-Bürgermeisterkandidat sieht das „Erfolgsmodell Odörfer“ mit dem Wahlergebnis vom 16. September nicht bestätigt: „Auch wenn ich mir selbst ein paar Stimmen mehr gewünscht hätte, so muss ich doch feststellen, dass 54 Prozent derer, die zur Wahl gegangen sind, den amtierenden Bürgermeister nicht gewählt haben“, sagte Bergmann. Umso mehr sprach er Cordula Breitenfellner und ihrem Wahlkampfteam seinen Respekt aus: „Cordula Breitenfellner hat aus dem Stand gute 18 Prozent erreicht, dafür möchte ich ihr und ihrem Team meine Glückwünsche aussprechen.“ Klar ist auch, so der SPD-Bürgermeistkandidat weiter, dass diese 18 Prozent für einen Wechsel im Altdorfer Rathaus stehen: „Diesen Wechsel wird es natürlich nur dann geben, wenn die Breitenfellner-Wähler in der Stichwahl das Kreuz bei Ernst Bergmann machen.“ Bergmann machte weiterhin deutlich: „Ich würde lügen, wenn ich jetzt sage, dass alle einzelnen Themen und Lösungsvorschläge von Frau Breitenfellner meine uneingeschränkte Unterstützung finden. Das tue ich auch in einer derart entscheidenden Situation nicht, in der es um den Gewinn von Wählerstimmen geht. Was ich aber sagen kann ist, dass Breitenfellner und ich im Bereich `Rathaus und Politik´ im Gleichklang stehen.“ Bergmann nannte in diesem Zusammenhang das Ziel eine „echte“ Bürgerbeteiligung in Altdorf zu ermöglichen, die Politik im Rathaus offener zu gestalten und einen fairen kooperativen Umgang in Politik und Verwaltung zu pflegen.

Kritisch äußerte sich der Bürgermeisterkandidat über die jüngsten Vorkommnisse und den Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus: „Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich für einen kooperativen Führungsstil stehe. Und dazu gehört meiner Meinung nach eben nicht, dass einst hoch gelobten Mitarbeitern nachgesagt wird, sie hätten alles falsch gemacht, sobald sie das Rathaus verlassen haben. Dazu gehört aus meiner Sicht auch nicht, dass Mitarbeiter in den wenigen Tagen zwischen Wahl und Stichwahl mutmaßlich dazu angehalten werden, vorgefertigte Erklärungen abzulesen, in denen steht, dass in der Altdorfer Verwaltung alles wunderbar ist.“ Natürlich ist das, erklärte Bergmann weiter, ein cleveres wahltaktisches Manöver. „Mit mir“, stellte der SPD-Bürgermeisterkandidat klar, „wird es solche Verhaltensweisen nicht geben. Ich empfinde das als respektlos gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Zum Abschluss appellierte Bergmann an alle Bürgerinnen und Bürger am kommenden Sonntag zur Wahl zu gehen: „Gehen Sie wählen. Sie entscheiden mit, wer bis 2020 an der Spitze Ihrer Stadt steht. Wenn Sie den Wechsel wollen, wählen Sie Ernst Bergmann.“

Bergmann: Wir werden hart arbeiten

Samstag, 22. September 2012 in Aktuelles

Zuversichtliche Stimmung auf der SPD-Mitgliederversammlung – Dank an die zahlreichen Wählerinnen und Wähler – „Wir machen weiter und werden hart arbeiten“

Auch wenn sich Ernst Bergmann einen geringeren Abstand zum amtierenden Bürgermeister gewünscht hätte – es herrschte trotzdem positive Stimmung bei den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins. Ernst Bergmann bedankte sich am Beginn der Sitzung herzlich bei denjenigen Wählerinnen und Wähler, die ihm das Vertrauen geschenkt haben: „Wir werden die verbleibenden Tage bis zur Stichwahl natürlich nutzen. Wir werden versuchen, unser Profil noch mehr zu schärfen als wir es bisher getan haben und wir werden uns um diejenigen Wählerinnen und Wähler bemühen, die den Wechsel wollten“, erklärte der SPD-Bürgermeisterkandidat.

Bergmann machte auf der SPD-Mitgliederversammlung nochmals kurz deutlich, wo die Gemeinsamkeiten mit der ausgeschiedenen Kandidatin liegen und für welche politischen Inhalte er steht:

„Was Cordula Breitenfellner `aktive Mitmachdemokratie´ genannt hat, heißt bei mir `echte´ Bürgerbeteiligung: So haben wir uns beide beispielsweise schon vor Beginn des Bürgermeisterwahlkampfes dafür ausgesprochen eine Entscheidung, wie die über den Bau einer Nordtangente, mittels Ratsbegehren und Bürgerentscheid in die Hände aller Altdorferinnen und Altdorfer zu legen. Denn sie sind es, die davon direkt betroffen sind. Es reicht mir nicht, die Bürgerinnen und Bürger erst dann in politische Entscheidungen einzubeziehen, wenn schon alles unter Dach und Fach ist. Ich möchte das bereits im Vorfeld tun“, betonte Bergmann.

Als weitere Gemeinsamkeit stellte der SPD-Bürgermeisterkandidat den hohen Stellenwert von Offenheit und Transparenz in den Vordergrund: „Politische Entscheidungen, aber auch vor allem Hintergrundinformationen müssen offen und transparent gestaltet und für jeden zugänglich sein. Es darf nicht sein, dass selbst gewählte Stadträtinnen und –räte Informationen nur bruchstückhaft erhalten und Informationen hinterher rennen müssen – Offenheit und Transparenz sind für mich die wichtigsten Pfeiler einer funktionierenden Demokratie!“, so Bergmann. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die Notwendigkeit eines gerechten und anerkennenden Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung. „Dazu gehört für mich Eigeninitiative zuzulassen, den Kolleginnen und Kollegen das nötige Vertrauen zu schenken und selbstverständlich ein offener Kommunikationsstil.“

Auch beim Thema Energie und Umwelt liegen die Vorstellungen von Bergmann und Breitenfellner eng beieinander: „Wie ich schon in meinen vorausgegangen Reden immer wieder betont habe, stehe auch ich ungeschränkt für die Forcierung der kommunalen Energiewende mittels regenerativer Energiequellen. Zum Beispiel sollte auch in Altdorf kein öffentliches Gebäude mehr ohne eine Photovoltaik-Anlage gebaut werden – in anderen Städten ist das schon seit langem üblich.“ Gerne würde ich auch das Thema Windenergie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und nicht mit irgendwelchen Investoren entwickeln, erklärte Bergmann weiter: „So kann der Landkreis Nürnberger Land mit der Gründung einer Genossenschaft auf Kreisebene beispielgebend für Altdorf sein.“

Bergmann betonte nochmals seine Vorstellung von Politik: „Ich stehe für Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit in der Politik. Für uneingeschränkte Solidarität, vor allem denjenigen Gegenüber, die keine eigene Lobby haben. Ich stehe für Bürgernähe und soziale Kompetenz, für eine sorgfältige Abwägung zwischen der Ausweisung neuer Baugebiete bzw. dem Bau neuer Straßen und dem Erhalt unberührter Natur und Landschaft. Die Integration aller Bevölkerungsgruppen und die Einbeziehung überparteilicher Jugend-, Behinderten- und Seniorenarbeit liegen mir bei meiner politischen Arbeit besonders am Herzen.“

„Die am 30. September anstehende Stichwahl wird sicher alles andere als einfach werden für mich als Bürgermeisterkandidat der SPD. Sorgt dafür, dass alle die mich im ersten Wahlgang gewählt haben, wieder zur Wahl gehen und mir wieder ihre Stimme geben. Sorgt dafür, dass alle denjenigen, die mit der Wahl von Cordula Breitenfellner für einen Wechsel im Rathaus gestimmt haben wissen, dass dies nunmehr nur mit der Unterstützung meiner Kandidatur funktionieren kann“, so Ernst Bergmann abschließend zu den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins.

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