Gefundene Artikel zum Thema: Graffiti

Graffiti-Areal: Wie geht es weiter?

Montag, 14. September 2015 in Aktuelles

Die Zukunft des ehemaligen Graffiti mit seinem großen Garten am Baudergraben beschäftigt weiterhin nicht nur den SPD-Ortsverein und die Stadtratsfraktion, sondern bleibt auch im Stadtrat auf der Tagesordnung. OV-Vorsitzende Kerstin Pommereit und weitere OV-Mitglieder trafen sich zu einem Ortstermin am ehemaligen Graffiti mit Mitgliedern der Fraktion und mit Zweitem Bürgermeister Ernst Bergmann. Dieser erläuterte die drei Planungsvorschläge, die vom beauftragten Architekturbüro bei der Stadt eingegangen waren und bereits im Stadtentwicklungsausschuss vorlagen.

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Dabei wurde, für manchen vielleicht überraschend, einstimmig und ohne Diskussion die Variante „Historischer Garten“ gewählt, die eine Bebauung des Gartens ausschließt und nur eine Umgestaltung des bestehenden Gebäudes zulässt. „Sentimentale Erinnerungen sind hier nicht ausschlaggebend, sondern baurechtliche und stadtentwicklungpolitische Überlegungen“, so Bergmann, der keinen Hehl daraus machte, dass die beschlossene Variante auch von ihm selbst und seiner Fraktion absolut bevorzugt würde. Bergmann erklärte, dass der Baudergraben als grüner Teil des Altstadtgürtels unbedingt so erhalten werden müsse und dass der große Garten ein archäologisches Denkmal darstelle, dass schützenswert sei. Dies sei nur zu gewährleisten, wenn der Garten nicht – und sei es auch noch so sparsam – bebaut werde, da in einem solchen Fall die Zufahrt zu den Grundstücken über den Baudergraben erfolgen würde.

 

Eine Weiterentwicklung bzw. Wiederbelebung wird realistischerweise aber nur zur Umsetzung kommen können, wenn sich die Eigentumsverhältnisse ändern. Gegenwärtig gehört das Graffiti der Inka AG, die für das Gebiet sicher ganz andere Pläne hat. Durch die Aufstellung eines Bebauungsplans mit Veränderungssperre versucht die Stadt, die Entwicklung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten. Ärgerlich war vor einigen Jahren, als das Brauhausareal verkauft wurde und die Stadt außen vor blieb. Vielleicht kann es ja dieses Mal anders laufen …

 

Zukunft des Graffiti und Hilfe für Asylsuchende waren Thema

Donnerstag, 8. Januar 2015 in Aktuelles

Gute Stimmung und zahlreiche Gäste auf dem diesjährigen SPD-Neujahrsempfang im Sport Bavaria. Karin Völkl und Ernst Bergmann blickten im traditionellen „Wechselgesang“ auf das vergangene Jahr zurück und stellten künftige Projekte vor.

Auch der stellv. Landrat Norbert Reh und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Alexander Horlamus, hatten sich unter die Gäste gemischt. Im Mittelpunkt des Rückblicks auf das Jahr 2014 stand das Ergebnis der Kommunalwahlen. Hier wurden durchaus selbstkritische Stimmen laut. So hatte es die Altdorfer SPD nur knapp geschafft, ihre acht Sitze im Stadtrat zu behalten – insgesamt aber an Stimmen verloren – was sich unter anderem in den Besetzungen der einzelnen Ausschüsse bemerkbar macht: „Hier müssen wir genau nachschauen und die Gründe für dieses mittelmäßige Wahlergebnis herausarbeiten“, räumte Völkl ein.

Im kommenden Jahr wird vor allem die Unterstützung der Asylsuchenden ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Natürlich wird sich die Altdorfer SPD weiterhin kontrovers mit dem Thema der geplanten Stromtrasse auseinandersetzen und sich darum bemühen, eine angemessene und sinnvolle Lösung für das Graffiti-Areal zu finden.

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