Gefundene Artikel zum Thema: Ernst Bergmann

Prominente Unterstützung für Bergmann

Donnerstag, 19. September 2013 in Aktuelles

Politik und Kultur-Fest der Altdorfer SPD zieht fast 200 Gäste an. Landtagskandidat Ernst Bergmann verdeutlichte nochmals seine politischen Positionen. Kulturprogramm sorgte für beste Stimmung.

Alle waren sie gekommen, die Kandidaten der SPD im Nürnberger Land, um Ernst Bergmann in seiner Heimatstadt Altdorf zu unterstützen: Bundestagskandidat Christian Nürnberger, Bezirkstagskandidat Michael Groß und die Unterbezirksvorsitzende Martina Baumann. Auch Vertreter zahlreicher Ortsvereine aus dem Nürnberger Land waren vor Ort – unter anderem Inge Jabs aus Feucht und Wolfgang Lahm aus Burgthann. Ganz besonders freuten sich Bergmann und die Altdorfer SPD über den Ehrengast Martin Burkert, der seit 2005 für Nürnberg Süd und Schwabach im Deutschen Bundestag sitzt. Ebenso seit 2005 ist der Verkehrsexperte Burkert als Betreuungsabgeordneter für den Wahlkreis Nürnberger Land zuständig.

„Bergmann hat bereits bei der Bürgermeisterwahl im letzten Jahr gezeigt wofür er steht, und was er politisch bewirken will. Die Altdorfer Bürgerinnen und Bürger haben das erkannt und honoriert: Mit nur 68 Stimmen Unterschied verlor Bergmann äußerst knapp die Bürgermeisterwahl. Dass Bergmann keiner ist der sich von Niederlagen irritieren lässt, hat er ja schon mehrfach bewiesen. Ich bin deshalb sehr froh, dass er nun für das gesamte Nürnberger Land antritt – eine bessere Entscheidung hätte die SPD meiner Meinung nach nicht treffen können“, betonte Martin Burkert. Dass er auch auf den SPD-Bundestagskandidaten Christian Nürnberger große Stücke hält, ließ Burkert ohne Zweifel: „Christian, ich glaube an dich und ich habe großen Respekt vor deiner politischen Arbeit für den Frieden.“

Bergmann arbeitete in seiner Rede klar und deutlich seine Positionen heraus: „Als Vater von drei Kindern liegt mir vor allem das Thema Kinder und Familien am Herzen. Ganz wichtig ist für mich, dass wir die Betreuungsangebote bedarfsorientiert ausbauen und dass die frühkindliche Betreuung mittelfristig gänzlich kostenfrei ist“, betonte Bergmann. Beim Thema Bildung, so Bergmann weiter, wird er sich vor allem dafür einsetzen, dass alle Kinder und Jugendlichen die gleiche Chancen auf Bildung erhalten – egal ob sie aus Arbeiter oder Akademikerfamilien kommen. Als Landschaftsarchitekt liegt es nahe, dass die Themen und Energie und Umwelt auch zum politischen Portofolio Bergmann gehören: „Ich bin überzeugt davon, dass wir eine dezentrale Energiewende brauchen – eine Energiewende die nicht „von oben“ verordnet wird, sondern die „von unten“ gewollt und akzeptiert ist.“

Bezirkstagskandidat Michael Groß brachte an diesem Abend auch ein ernstes Thema zur Sprache: „Ich bin mir im Klaren darüber, dass die wenigsten wissen, was der Bezirkstag eigentlich macht – vielleicht hält ihn der ein oder andere sogar für unwichtig. Doch ich möchte an dieser Stelle noch einmal eine Lanze für die Arbeit dieses Parlaments brechen, denn jeder von uns kann von heute auf morgen auf eine umfassende Versorgung angewiesen werden, sei es aufgrund eines Autounfalls oder einer psychischen Erkrankung. Die SPD setzt sich im Bezirkstag ganz klar für den Vorrang der ambulanten Betreuung vor der stationären Betreuung ein. Außerdem wollen wir dafür sorgen, dass die Arbeit im sozialen Bereich endlich angemessen bezahlt wird.

Neben politischen Reden stand auch Kulturelles auf dem Programm. Das Robert-Holzmann-Quartett stimmte das Publikum mit feinstem Jazz auf den Abend ein. Simon Reuter und Wolfgang Völkl sorgten mit „Wollmond“ zwischen den Reden für ausgelassene Stimmung bei Kandidaten und Gästen.

 

Bergmann: Natürlich will ich

Dienstag, 18. September 2012 in Aktuelles

Über 250 Gäste beim „Politik und Kultur-Fest“ mit SPD-Bürgermeisterkandidat – Bergmann bekräftigt unter lang anhaltendem Applaus seinen Wunsch nach Offenheit, Transparenz und uneingeschränkter Solidarität – Kulturprogramm löst beim Publikum Begeisterungsstürme aus

„Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen“, so die abschließenden Worte des SPD Bürgermeisterkandidaten Ernst Bergmann bei der großen Wahlveranstaltung der Altdorfer SPD am vergangenen Freitag im Garten des „Goldenen Ankers“: „Natürlich will ich – gegen anderslautender Gerüchte, wo auch immer diese herkommen – Bürgermeister der Stadt Altdorf werden. Wie schon im Jahr 2006 habe ich auch diesmal meine ganze Kraft und Überzeugung in die Waagschale geworfen und mich ein weiteres Mal um das Amt des Ersten Bürgermeisters beworben. Selbstverständlich mit dem Ziel, auch tatsächlich in dieses Amt gewählt zu werden.“ Diese klaren Worte des Bürgermeisterkandidaten bedachten die Zuhörer mit lang anhaltendem Applaus.

In seiner vorausgegangen Rede umriss Bergmann in prägnanter und anschaulicher Art und Weise seine politischen Standpunkte: Offenheit und Transparenz stehen für den SPD-Bürgermeisterkandidaten an erster Stelle: „Ich habe großen Respekt vor der Arbeit des Stadtrats als politische Entscheidungsinstanz – Geheimniskrämerei gegenüber dem Stadtrat wird es bei mir als Ersten Bürgermeister nicht geben.“ Bergmann, der selbst seit 16 Jahren im Altdorfer Stadtrat sitzt, nannte hier ein konkretes Bespiel: „Als Stadträte müssen wir unsere Entscheidungen vor den Bürgerinnen und Bürgern rechtfertigen. Doch wir wissen beispielsweise bis heute nicht, welcher Investor an der Riedener Straße einen Supermarkt bauen will. Diese Frage wird mir immer wieder gestellt – und ich kann sie nicht beantworten. Ein Zustand, der für mich unhaltbar ist. Fundierte Entscheidungen können nur dann getroffen werden, wenn jeder alle Fakten kennt. Also raus mit den Tatsachen, kein Verstecken hinter Vorschriften und Datenschutz und vor allem: Keine Angst vor der öffentlichen Diskussion“, erklärte der SPD-Bürgermeisterkandidat.

Des Weiteren machte sich Bergmann für eine „echte“ Bürgerbeteiligung bereits im Vorfeld politischer Entscheidungen stark. Dazu gehöre für ihn die Einbeziehung von externen oder internen Sachverstand ebenso, wie die der ernannten Beauftragten, der Vereine und natürlich die der Bürgerinnen und Bürger selbst. „Warum sollen wir uns in der Frage nach einer Veranstaltungshalle nicht mit den Veranstaltern zusammen setzen und von deren Sachverstand profitieren? Warum sich beim Thema Nordtangente nicht mit Ablehnern und Befürwortern an einen Tisch setzen und Argumente austauschen“, fragte Bergmann. Als Erster Bürgermeister wolle er, führte Bergmann weiter aus, Entscheidungen auf eine möglichst breite Basis stellen, denn nur dann sind diese auch tragfähig. Beim Thema Nordtangente scheue er sich auch nicht, das Votum mittels Bürgerentscheid allen Altdorferinnen und Altdorfern in die Hand zu geben. „Schließlich sind sie es, die von einer solch weitreichenden Entscheidung direkt betroffen sind“ sagte Bergmann weiter.

Als überzeugter Sozialdemokrat, so Bergmann, stehe er selbstredend für uneingeschränkte Solidarität, vor allem gegenüber den Schwachen innerhalb der Gesellschaft, gegenüber jenen die eben keine eigene Lobby haben. Hier sind nicht nur die sozialen Härtefälle gemeint, nein hier geht es auch um junge Familien, um Alleinerziehende, Kinder, Jugendliche und alte Menschen: „Als sozialdemokratischer Bürgermeister möchte ich ihr Sprachrohr sein. Ich scheue mich deshalb auch nicht, auf meinem Wahlplakat klar und deutlich zu zeigen, dass ich der Kandidat der SPD bin. Der Wähler soll wissen, wofür ich stehe“, erklärte Ernst Bergmann. Auch hierfür erntete der SPD-Bürgermeisterkandidat lang anhaltenden Applaus.

Zuvor lobte Martin Burkert, Ehrengast und sozialdemokratischer Abgeordneter im Deutschen Bundestag vor allem das kulturelle und ehrenamtliche Engagement Ernst Bergmanns: „Es ist gut, dass sich am heutigen Abend Kultur und Politik begegnen, denn dass passt bestens zu ihm. Er ist ein hervorragender Politiker, versteht aber auch was von Kultur und betreibt diese auch“, sagte Burkert. Er sei überzeugt, so Burkert weiter, dass Bergmann diesmal den Einzug ins Rathaus schaffen werde: „Ich bewundere ihn auch dafür, dass er nach seiner knappen Wahlniederlage im Jahr 2006 nicht resigniert hat oder sich in die Schmollecke zurückgezogen hat, sondern weiterhin seine ganze Kraft und Energie auf seinen politische Arbeit für Altdorf gelegt hat!“

Schon vor Beginn der offiziellen Veranstaltung mussten die Helferinnen und Helfer noch zusätzliche Bänke und Tische bereit stellen – von einem derart großen Andrang hatte bis dahin niemand zu träumen gewagt. Das kulturelle Programm ließ keine Wüsche offen: Ursula Muhr zog die Zuhörer mit ihrer Lesung in den Bann. Der musikalische Teil mit Robert Holzmann, Nico Knoll, Rolf Scharrer, Wolfgang Völkl, Volker Groß, Herbert Creutz, Fritz Schumacher und Manfred Farnbach ließ den Abend zu etwas ganz Besonderem werden. Als Überraschungsgäste kamen „Walder und Gunda“ (alias Ernst Bergmann und Karin Völkl), die im breitesten fränkisch die Altdorfer Bürgermeisterwahl kommentierten und alle drei Kandidaten gleichermaßen satirisch beleuchteten. Höhepunkt der Veranstaltung war das Zusammenspiel aller Musiker – kaum einen der anwesenden Gäste hielt es hier noch auf den Stühlen.

Außenorte machen besonderen Charme Altdorfs aus

Dienstag, 18. September 2012 in Aktuelles

SPD-Bürgermeisterkandidat Ernst Bergmann betont anlässlich seines Besuchs im Gartenreich Oberrieden den besonderen Stellenwert der Altdorfer Außenorte

„Die Außenorte machen Altdorf erst zu der vielseitigen Stadt, die sie ist. Wo sonst kann man ländliche und städtische Kultur gleichermaßen genießen?“, sagte der SPD-Bürgermeisterkandidat gleich am Beginn seines Besuchs im Gartenreich Oberrieden.

Rund 35 Teilnehmer folgten der Einladung Bergmanns in die Bio- und Staudengärtnerei der Familie Philipp in Oberrieden. „In liebevoller Kleinstarbeit und mit Sinn für´s Detail ist hier ein ganz besonderer Ort entstanden“, sagte Bergmann. Auch die anderen Außenorte bergen Bemerkenswertes, ohne die Altdorf um Vieles ärmer wäre: „Ich denke hier natürlich an die Gastronomie, aber ich denke auch an die vielseitigen und engagierten Vereine oder Orts-Feuerwehren, die mit viel Energie und Überzeugungskraft für ihr Dorf arbeiten und so mithelfen, den dörflichen Raum und die dörfliche Kultur zu erhalten“ sagte der SPD-Bürgermeisterkandidat.

Bergmann scheute sich bei seinem Besuch nicht, Stellung zu dem Vorwurf zu nehmen, die Altdorfer SPD und er hätten kein Interesse an den Außenorten: „Entgegen der landläufigen Meinung, wir hätten für die Außenorte nichts übrig, stelle ich doch fest, dass die SPD-Fraktion sich in der Vergangenheit immer für die Belange der Außenorte eingesetzt und Entscheidungen mitgetragen hat, sei es bei der Unterstützung der Vereine und örtlichen Feuerwehren, bei Dorfplatzgestaltungen oder Sanierungsbauvorhaben. Und dabei wird es auch bleiben“ betonte Bergmann.

Der SPD-Bürgermeisterkandidat gab des Weiteren offen zu, dass es nicht seiner Art entspricht, vor einer Wahl alle ortsansässigen Unternehmen „abzuklappern“. Diese Art des Stimmenfangs liege ihm einfach nicht: „Ich möchte nicht, dass die Leute denken, der Bergmann kommt doch nur, weil eine Wahl ins Haus steht. Deshalb habe ich meinen Wahlkampf auch so authentisch wie möglich gestaltet und ein bisschen anders als sonst“, erklärte Bergmann: „Als Landschaftsarchitekt und Fan der Denkmalpflege ist ein Ort wie das Gartenreich hier in Oberrieden für mich ein Kleinod, das es zu unterstützen und bewahren gilt.“

Bei traumhaften Wetter, angenehmer Hintergrundmusik, kühlen Getränke und kleinen Snacks hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, die Gärtnerei zu besichtigen und dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Fragen zu stellen und Anregungen mitzugeben. Besonderer Dank gilt Birgit und Claus Philipp, die diese besondere Veranstaltung überhaupt möglich gemacht haben.

Offenheit und Transparenz

Dienstag, 4. September 2012 in Aktuelles

Bergmann stellt in Hagenhausen politisches Programm vor

Großer Andrang beim Jazz-Frühschoppen mit SPD-Bürgermeisterkandidat Ernst Bergmann – Ausführliche Darstellung der politischen Positionen für Altdorf – Reger Meinungsaustausch mit anwesenden Bürgerinnen und Bürgern

Das politische Veranstaltungen mehr sein können als trockene, endlose Monologe zeigte sich beim Jazz-Frühschoppen mit Ernst Bergmann in Hagenhausen: Die Gypsy-Swing-Band „Freddies Violine“ sorgte für Jazz vom Feinsten, die Terrasse des Hagenhausener Gasthofs „Zur Linde“ war bis auf den letzten Platz gefüllt und auch das Wetter spielte mit. Die zahlreichen Gäste hatten in gemütlicher Atmosphäre ausreichend Gelegenheit die politischen Ansichten des SPD-Bürgermeisterkandidaten Ernst Bergmann kennenzulernen und eigene Anliegen vorzubringen. Viele der anwesenden Bürgerinnen und Bürger blieben bis in die frühen Abendstunden.

Fünf Themenschwerpunkte rückten hier in den Mittelpunkt: Die Fortschreibung des Flächennutzungsplans und die damit verbundene Stadtentwicklung Altdorfs hat freilich einen besonders großen Stellenwert. Bergmann machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass er für ein behutsames Wachstum und einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Landschaft steht: „Bebauung bedeutet auch immer Verlust an Landschaft“, erklärte der SPD-Bürgermeisterkandidat. „Doch natürlich müssen wir neue Bebauungsgebiete ausweisen, damit Familien in Altdorf bleiben und neue dazu kommen. Deshalb hat sich die SPD-Fraktion im Stadtrat schon immer dafür eingesetzt, dass Bauflächen bezahlbar angeboten werden müssen “, sagte Bergmann weiter. Das gilt natürlich für die Altdorfer Kernstadt und die Altdorfer Außenorte gleichermaßen. Die SPD-Fraktion, so Bergmann, setzt sich schon immer für die Belange der Außenorte ein. Sei es bei der Unterstützung der Vereine und örtlichen Feuerwehren, bei Dorfplatzgestaltungen oder Sanierungsbauvorhaben.

Als weiteren Punkt auf seiner Agenda nannte Bergmann die Verkehrspolitik. „Bisher lag der Focus der Kommunalpolitik auf den fließenden und ruhenden Pkw-Verkehr, also auf Umgehungsstraßen und Parklätzen. Das ging so weit, das sogar Spielflächen zu Parkplätzen umgebaut wurden“, führte Bergmann aus. Ihm und der Altdorfer SPD liegt es deshalb am Herzen, den Schwerpunkt weg von den Pkws hin zu den Menschen zu verlagern: 30-Zonen, verkehrsberuhigte Bereiche und die Reduzierung der Fahrbahnbreiten müssen verkehrspolitisches Alltagsgeschäft werden. Der Ausbau des Fahrradwegenetzes und der Fußgängerwege gehören hier selbstverständlich auch dazu.

Die Energiewende nannte Bergmann als weiteres Thema, dem die Sozialdemokraten nicht erst seit atomaren Katastrophen höchste Bedeutung zukommen lassen. Ziel muss es sein, so Bergmann, dass auch in Altdorf kein öffentliches Gebäude mehr ohne eine Photovoltaik-Anlage gebaut wird – in anderen Städten ist das schon seit langem gängige Praxis. Bergmann bekannte sich zu der vom Stadtrat beschlossenen Ausweisung der Vorrangfläche für Windenergie bei Eismannsberg aus. „Gerne würde ich das Thema Windenergie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und nicht mit irgendwelchen Investoren entwickeln. So kann der Landkreis Nürnberger Land mit der Gründung einer Genossenschaft auf Kreisebene beispielgebend für Altdorf sein. Dies wäre eine Möglichkeit, dass die Altdorferinnen und Altdorfer auch am Erfolg eines solchen `Bürgerwindrades´ teilhaben können.“

Bergmann erläuterte zudem seine Vorstellung einer „vielfältigen Stadt der Generationen“: Der Ausbau von Angeboten in den Bereichen Sport, Freizeit, Kultur und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den vom Stadtrat ernannten Beauftragten und Ehrenamtlichen sollen einer der zentralen Punkte für Altdorf werden. „Ich möchte hier noch weiter gehen und für Altdorf einen Ausländerrat bzw. Ausländerbeauftragten installieren – unsere ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind eine wichtige Gruppen und verdienen ebenfalls ein Mitspracherecht“, betonte Bergmann.

Zuletzt lenkte der SPD-Bürgermeisterkandidat sein Augenmerk auf ein traditionelles sozialdemokratisches Thema – die Beteiligung von Bürgern bei politischen Prozessen, auf Offenheit und Transparenz: „Natürlich gibt es bereits standardisierte Verfahren wie Bürgerversammlungen, Sprechstunden und Beteiligung im Baurechtsverfahren. Aber das ist mir zu wenig, denn meist sind hier die Entscheidungen bereits gefallen“, sagte Bergmann. „Deshalb möchte ich neue Verfahren und Abläufe finden, um eine frühzeitige, eine echte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen“, so Bergmann weiter. „Politische Entscheidungen, aber auch vor allem Hintergrundinformationen müssen offen und transparent gestaltet und für jeden zugänglich sein. Es darf eigentlich nicht sein, dass selbst gewählte Stadträtinnen und –räte Informationen nur bruchstückhaft erhalten und Informationen hinterher rennen müssen – Offenheit und Transparenz sind für mich die wichtigsten Pfeiler einer funktionierenden Demokratie!“, betonte Bergmann.

Am Ende der Veranstaltung machte Ernst Bergmann nochmals sehr deutlich, dass – entgegen anderslautender Gerüchte – seine Kandidatur selbstverständlich ernst gemeint ist und er als Kandidat der SPD natürlich angetreten ist, um Erster Bürgermeister zu werden. „Auch wenn immer wieder erzählt wird, der amtierende Bürgermeister hätte mir den Zweiten Bürgermeister versprochen, wenn ich mich still verhalte, es stimmt trotzdem nicht. Das kann auch schon allein deswegen nicht stimmen, weil der Erste Bürgermeister nicht nach Gutsherrenart einen Zweiten Bürgermeister ernennt, sondern weil der vom Stadtrat gewählt wird. Und das ist erst wieder im Mai 2014 der Fall. Der derzeitige Zweite Bürgermeister bleibt dies auch nach der Bürgermeisterwahl im September“ so Ernst Bergmann abschließend.

Broschüre zur Bürgermeisterwahl 2012

Donnerstag, 16. August 2012 in Aktuelles

Die aktuelle Broschüre der SPD Altdorf zur Bürgermeisterwahl am 16. September mit allen Informationen zu unserem Kandidaten Ernst Bergmann finden Sie hier zum Download als PDF-Datei (Grösse: 320 KB).

Infobroschüre Bürgermeisterwahl 2012

Großes Interesse beim Spaziergang „Im See“

Donnerstag, 9. August 2012 in Aktuelles

Der SPD-Bürgermeisterkandidat Ernst Bergmann stieß mit seinem Spaziergang zum Gebiet „Im See“ auf große Resonanz – Supermarkt darf nicht im Zusammenhang mit einer möglichen Nordtangente stehen

Etwa vierzig „Spaziergänger“ kamen auf Einladung des SPD-Bürgermeisterkandidaten Ernst Bergmann zum Heizwerk am Fürstenschlag um sich über die Pläne rund um das Gebiet „Im See“ zu informieren. Bergmann erläuterte die geplante Änderung des Flächennutzungplans an der Stelle, die in Zukunft nicht bebaut werden soll, um so diese wertvolle Grünfläche zu erhalten.

Im Mittelpunkt des Interesses stand dann die Frage nach einem Supermarkt am Standort Riedener Straße. Erst jüngst wurde im Stadtrat der entsprechende Satzungsbeschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans gefasst, der es ermöglicht, in diesem Gebiet einen Vollsortimenter mit einer Grundfläche von 1.200 anzusiedeln. Kleinere Läden, wie zum Beispiel eine Bäckerei und eine Metzgerei könnten hier miteinbezogen werden. Gerade für die Bürgerinnen und Bürger des Fürstenschlages ist der Bau eines Supermarktes von großer Bedeutung. Denn seit der Schließung des HL-Marktes vor einigen Jahren fehlt es an jeglicher Einkaufsmöglichkeit für die Bewohner des Fürstenschlags.

Bergmann ließ während der angeregten Diskussionsrunden keinen Zweifel daran, dass eine Einkaufsmöglichkeit für den Fürstenschlag unerlässlich ist. Ein klares „Nein“ kam von Bergmann jedoch zu der immer wieder zu hörenden Verknüpfung eines Einkaufsmarktes in der Riedener Straße mit einer möglichen Nordtangente: „Wir dürfen doch keinen „Zubringer“ durch intakte Landschaft bauen, um einen Investor die Investitionsentscheidung zu erleichtern! Wenn tatsächlich ein Vollsortimenter an der Riedener Straße nur funktioniert, wenn wir eine Nordtangente bauen, dann ist eben der Standort des Einkaufsmarkts falsch und wir müssen anfangen, neu zu denken!“, betonte Bergmann.

Im Anschluss an den Spaziergang gab es für die Teilnehmer eine kleinen Imbiss . Die interessierten Bürgerinnen und Bürger hatten hier die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre, noch offen gebliebene Fragen zu stellen und Anregungen zu äußern.

Bergmann lud zudem alle Anwesenden zu seinem nächsten Spaziergang ein: Am 24. August 2012 wird es einen Rundgang zum Thema „Altdorfer Norden“ geben. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Altdorfer (Haupt)bahnhof, vor den S-Bahn Gleisen.

Lockerer Wahlkampfauftakt beim Schafkopf

Donnerstag, 9. August 2012 in Aktuelles

Dass Schafkopfen sehr viel mehr ist als eine bloße Wirtshausbeschäftigung zeigte sich beim lockeren Wahlkampfauftakt des SPD-Bürgermeisterkandidaten Ernst Bergmann.

Zahlreiche Schafkopfbegeisterte waren seiner Einladung in die „Himmelsleiter“ gefolgt und hatten neben dem Kartenspielen die Möglichkeit den Bürgermeisterkandidaten der Altdorfer SPD persönlich kennenzulernen, mit ihm zu diskutieren und Fragen zu stellen. „Wir waren uns alle einig: Schafkopfen macht nicht nur richtig Spaß, sondern das Kartenspiel trägt außerdem dazu bei, miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagt Bergmann. Dass es neben einem regen Gedankenaustausch auch in erster Linie darum ging zu gewinnen, wurde natürlich zu keiner Zeit vergessen:

So konnte sich der SPD-Bürgermeisterkandidat an diesem Abend ganz besonders darüber freuen, dass diesmal die Schafkopfdamen die besseren Karten hatten und die anwesenden Schafkopfherren deutlich hinter sich ließen.

Viel Polit-Prominenz am SPD Europafest

Dienstag, 22. Mai 2012 in Aktuelles

Die Ortsvereinsvorsitzende Karin Völkl und der SPD-Bürgermeisterkandidat Ernst Bergmann zeigten sich mehr als zufrieden: Strahlender Sonnenschein, zahlreiche Besucher und Polit-Prominenz aus Bundes-, Landes- und Unterbezirksebene auf dem Europafest der Altdorfer SPD! Schirmherr und Staatsminister a. D. Günter Gloser brachte den ersten Preis für das Europaquiz mit: Eine dreitägige Berlinfahrt für zwei Erwachsene. Auch der Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Beyer kam nicht mit leeren Händen und lud die Gewinner des zweiten und dritten Preises in den Münchner Landtag ein. Völkl und Bergmann freuten sich auch über die Anwesenheit des stellvertretenden Landrats Norbert Reh und der Unterbezirksvorsitzenden Martina Baumann.

Besonders großen Spaß hatten auch die kleinen Gäste des Festes beim Kutschen fahren mit Ponys, Zaubern, Hüpfen und Kinderschminken.

Für ausreichend Verköstigung war ebenfalls gesorgt. Die Besucher des Europafestes freuten sich vor allem über die internationalen kulinarischen Köstlichkeiten.

Ernst Bergmann ist SPD-Spitzenkandidat für Bürgermeisterwahl 2012

Donnerstag, 29. März 2012 in Aktuelles

Altdorfer SPD nominiert Fraktionsvorsitzenden Ernst Bergmann einstimmig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten – Bürgermeister wird diesmal für knapp acht Jahre gewählt – Bergmann betont: Der Pokal hat eigene Gesetze

Mit lang anhaltendem Applaus und „standing ovations“ antworteten die SPD-Mitglieder auf die Verkündung des Nominierungsergebnisses: Zum zweiten Mal nach 2006 wählte die SPD Altdorf den Landschaftsarchitekten Ernst Bergmann ohne Gegenstimme zu ihrem Spitzenkandidaten für die Altdorfer Bürgermeisterwahlen. „Wir setzen mit der erneuten Wahl Ernst Bergmanns ein Zeichen der Kontinuität. Wir wollten ihn 2006 aus voller Überzeugung und genau das wollen wir auch heute“, sagt Karin Völkl, Vorsitzende des Altdorfer SPD-Ortvereins.

Der 49-jährige Vater dreier Kinder ist in Altdorf tief verwurzelt. Schon seit seiner Kindheit ist Bergmann bei den Wallensteinfestpielen aktiv. Er führte viele Jahre die Altdorfer Altstadtfreunde, sitzt seit 16 Jahren für die SPD im Stadtrat und hat dort seit elf Jahren das Amt des Fraktionsvorsitzenden inne. „Altdorf steht für ihn an erster Stelle“, betont die Unterbezirksvorsitzende Martina Baumann. Bergmann ist einer der eine eigene Meinung hat. „Er ist keiner, der im Hinterzimmer schimpft und in den Gremien schweigt – nein, Ernst Bergmann steht zu seiner Meinung, auch dann wenn es für ihn unangenehm wird. Und wenn in Altdorf etwas wichtiges ansteht, kann es passieren, dass er sich aus seiner Kreistagsarbeit kurz `ausklinkt´ und in seine Heimatstadt eilt“, erklärt Baumann weiter.

Norbert Käsmann, längjähriger Stadtratskollege, betonte in seiner Rede Bergmanns Durchhaltevermögen: „Der Ernst ist keiner, der nach einem Scheitern aufgibt. Er hat trotz der verlorenen Wahl vor sechs Jahren mit voller Überzeugungskraft weitergemacht!“

Bergmann selbst betonte die veränderten Rahmenbedingungen, die heute im Vergleich zu 2006 die Bürgermeisterwahlen bestimmen. Ein ganz wichtiger Unterschied ist, dass dieses Jahr der Bürgermeister für knapp acht Jahre gewählt wird – und nicht, wie bisher, für sechs Jahre. Hinzu kommt die Tatsache, dass Bergmann diesmal gegen einen amtierenden Bürgermeister antritt, während es im Jahr 2006 darum ging, einen Nachfolger für einen aus dem Amt scheidenden Bürgermeister zu finden. „Es ist für einen amtierenden Bürgermeister generell etwas leichter, das von ihm Getane zu betonen“, erklärte Bergmann. Es ist natürlich sehr viel schwieriger auf das zu verweisen, was man ändern würde, wäre man selbst im Amt, sagt Bergmann weiter.

Als Bürgermeister möchte Ernst Bergmann auch und vor allem Vermittler sein. „Ich möchte zwischen Interessen und Wünschen vermitteln, Zuhören und Kompromisse schließen.“ 1985 habe Johannes Rau diese heute noch gültige sozialdemokratische Position mit den Worten „Versöhnen statt Spalten“ beschrieben. Abschließend brachte der Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion und bekennende Club-Fan Ernst Bergmann seinen Fußballsachverstand ein: „Wir treten gemeinsam sicherlich aus der Position des Herausforderers an, Favorit ist ein anderer. Aber der Pokal hat seine eigenen Gesetze!“

Nordtangente: Altdorfer SPD informiert sich vor Ort

Freitag, 16. September 2011 in Aktuelles

Pro und Kontra Nordtangente – Bergmann: Sorgfältige Abwägung nötig

Die Altdorfer SPD-Stadtratsfraktion und Mitglieder des SPD-Ortsverein trafen sich am „Feuchten Bühl“, um sich vor Ort ein Bild über das „Nordtangente“ zu verschaffen. SPD-Fraktionsvorsitzender Ernst Bergmann erläuterte die Trasse, die im derzeit noch gültigen Flächennutzungsplan von 1996 in zwei Varianten enthalten ist und die deutlich nach Süden verschobene Trasse, die in den neuen Flächennutzungsplan aufgenommen werden soll. Diese neue Trasse wird wegen ihrer Nähe zum nördlichen Altdorfer Ortsrand derzeit heftig in der Bevölkerung diskutiert. Mit den durchaus berechtigten Einwendungen müsse man sich intensiv auseinandersetzen, so die einhellige Meinung der Teilnehmer.

Was ist wichtiger? Der Erhalt einer intakten Kulturlandschaft mit Wanderwegen und Gärten, oder die verkehrsmäßige Entlastung der nördlichen Altstadt Altdorfs? Diese Frage steht für die Altdorfer SPD im Mittelpunkt, wenn es um den geplanten Bau der Umgehungsstraße im Altdorfer Norden geht. „Straßenbau bedeutet immer einen Eingriff in die Landschaft, Grundbesitz und Lebenssituationen. Hier im Norden wiegt er aufgrund der gewachsenen Strukturen besonders schwer“, sagt Ernst Bergmann. Deshalb ist eine gewissenhafte Prüfung von Für und Wider unerlässlich.

Für den Bau einer Nordtangente spricht die notwendige Entlastung der Türkei- und Bahnhofsstraße, dem gegenüber steht der Eingriff in eine gewachsene Kulturlandschaft (Wanderwege, private Gärten), und die Belastung angrenzender Wohngebiete – insbesondere bei der jetzt diskutierten neuen Trasse, die wesentlich näher am Ortsrand verläuft.

Allerdings belastet die Trasse der Nordtangente, wie sie derzeit im Flächennutzungsplan vorgesehen ist, genauso die angrenzende Wohnbebauung, in diesem Fall in Ziegelhütte. Ernst Bergmann machte deutlich, dass es auch immer noch eine weitere Variante gibt: Die „Nullvariante“, also den Verzicht auf jegliche Umfahrung der Stadt im Altdorfer Norden – wenn der Schutz der Wohnbevölkerung vor neuem Verkehrslärm in der Abwägung höher gewichtet wird als die Entlastung der nördlichen Altstadt.

Die Altdorfer SPD wird sich diese Entscheidung nicht leicht machen. „Bei einem so wichtigen Thema darf man die Entscheidung gerne auch in die Hände aller legen – Bürgerbegehren und Bürgerentscheid bieten dazu die rechtlichen Möglichkeiten“, meint Ernst Bergmann abschließend.

nach oben