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Pressemitteilung vom 12. September 2007 SPD
Altdorf: Uneingeschränkte Unterstützung des Bürgerbegehrens ALTDORF
- Ernst Bergmann, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, berichtete dem
SPD-Vorstand vom Ergebnis der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses (SteA).
Zum Thema Rentamtsgarten – Bürgerinitiative – Erhalt des Fußweges und
des Bolzplatzes wurden in der Sitzung noch einmal die sehr
unterschiedlichen Standpunkte deutlich. Von den Parkplatz-Befürwortern sei
z.B. versucht worden, ein Horrorszenario aufzubauen, nach dem die
Bereitschaft der Geschäftswelt am Marktplatz zu bleiben von der
Neugestaltung des Markplatzes abhinge, und diese wiederum nur von den paar
Parkplätzen, die deshalb zwingend im Rentamtsgarten geschaffen werden müssten:
„Wenn das Herz Altdorfs stirbt, dann leiden alle“ so einer der Befürworter
dramatisierend. Der
Kompromissvorschlag der Verwaltung habe aus der Sicht von Bergmann
erhebliche Schwachpunkte. So sei der als Ersatz für den Bolzplatz
vorgeschlagene Kleinkinderspielplatz wegen der unmittelbaren Nähe zur
Wohnbebauung noch problematischer als der derzeitige Standort. Die
Parkplatzbefürworter hätten schließlich auch mit angeblichen
Nachbarschaftsbeschwerden wegen Lärmbelästigungen als Argument für eine
Auflösung des Rentamtsbolzplatzes argumentiert. Und was die inzwischen
verworfene Zufahrt vom Mühlweg her angeht, gälten diese Gründe noch mehr
für eine Zufahrt von Professor-Franz-Beckerstraße: Zusätzlicher Verkehr,
und diesen auch noch - Bergmann verwies dabei auf seinen Stadtratskollegen
Andreas Kasperowitsch, Rektor der Schule für Körperbehinderte - wenn die
behinderten Schüler mit Bussen gebracht bzw. abgeholt würden. Hier sei
doch eigentlich inzwischen eine erhebliche Verkehrsberuhigung erreicht
worden, die im Interesse der Sicherheit der Schüler unbedingt beibehalten
werden müsse. Und da die die Vorschläge des beauftragten Planungsbüros
zur Markplatzumgestaltung überhaupt noch nicht vorlägen, wisse man auch
noch nicht, ob, und wenn ja wie viele Parkplätze wegfallen würden. Erst
dann sei möglicher Bedarf bekannt. Dann könne in aller Ruhe entschieden
werden, ob und wie viele tatsächlich gebraucht würden. Parkplatze könne
man z. B. ohne jeden finanziellen Aufwand sofort schaffen, wenn die über
20 vermieteten Parkplätze
neben dem evangelischen Gemeindehaus und dem Röderplatz wieder
der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würden. Oder ob diese entstünden,
wenn das inzwischen an einen Privatmann mit der Auflage, dort ein Parkhaus
zu errichten, verkaufte Röder- und Sammler-Gelände bebaut sei. Er verwies
auch auf das von der Stadt seinerzeit gekaufte Stoll-Grundstück neben der
Stadthalle. Dieser Kauf, gegen die Stimmen der SPD und DER GRÜNEN,
wurde seinerzeit von der bürgerlich-konservativen Mehrheit u.a.
auch damit begründet, vorsorglich Parkplätze wegen des geplanten
Marktplatzumbaus zu schaffen. Bergmann:
„ Wir brauchen im Rentamtsgarten keine Parkplätze wegen des
Marktplatzumbaus“. Sein Fazit: Nicht schon im Vorgriff , in
vorauseilendem Gehorsam und ohne Not Fakten schaffen. Deshalb hätten die
SPD-Stadträte in der SteA-Sitzung gegen den Verwaltungsvorschlag gestimmt.
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