|
||
|
||
|
|
| |
SPD Altdorf bei Nürnberg >> Presse |
|
Interaktiv |
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Pressemitteilung vom 20. Oktober 2007 Ausgewogenheit
und Kompetenz SPD Altdorf
stellt die Kandidaten für die Stadtratswahl auf Vorschlag
des Vorstands bei der Nominierungsversammlung einstimmig angenommen. ALTDORF
- Ortsvereinsvorsitzender Hartmut Romig stellte in der Begrüßungsrede
seine Gedanken und Wünsche zur anstehenden Stadtratswahl dar und nannte
einige wichtige Gründe, warum man politisch aktiv sein müsse, nämlich
die Mitwirkung in und die Verteidigung der Demokratie: „Wir leben gut in
unserem Staat. Das muss jedoch erarbeitet werden und es kostet an manchen
Stellen viel Kraft und Stehvermögen. Trotzdem ist es wichtig und jeder
muss seinen Beitrag leisten, um unsere wertvolle Demokratie, unsere
Gemeinschaft, das gesellschaftliche Leben, das öffentliche Leben zu
erhalten und fortzuentwickeln, alles im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten.
Dass Ihr hier seid, ist der Beweis, dass Ihr Euch für diese Werte
einsetzt.“ Er sprach auch die Wahlbeteiligungen an, die nach seiner
Meinung mehr als besorgniserregend seien. Er frage sich manchmal: „Was
tun Leute, die sich ganz bewusst einer demokratischen Wahl verweigern,
eigentlich für ihr eigenes Umfeld, in dem sie leben? Was geben sie der
Gemeinschaft zurück, deren Vorteile sie sicherlich gerne genießen, z.B.
Schulen, Bildung, Kultur?“ Die Kandidatinnen und Kandidaten bewiesen,
dass sie anders denken. Sie wollen mitgestalten, für andere eintreten und
mithelfen, das Existenzrecht der Demokratie zu sichern. Romig
weiter: „Eines der Hauptziele der Sozialdemokratischen Partei
Deutschlands ist die Gerechtigkeit, die prinzipiell alle Felder im
gesellschaftlichen Zusammenleben betrifft. Schauen wir uns nur das Beispiel
Bildung an. Sie war schon immer wichtig. Aber gerade in einer Zeit, in der
man allenthalben über Fachkräftemangel klagt und gar die wirtschaftliche
Zukunft des Staates gefährdet sieht, ist es im besonderen wichtig, die
Bildung zu fördern und den Zugang zur guten Bildung jedem Kind, jedem
Jugendlichen, jedem jungen und älteren Erwachsenen zu ermöglichen. Darauf
muss unser Kultur- und Wirtschaftssystem ausgelegt sein. Denn man muss die
Talente suchen und erkennen und schließlich fördern. Das kostet Geld,
aber das muss es uns wert sein, das muss uns unsere Zukunft wert sein. Denn
Bildung ist die einzige Ressource, die wir in unserem Land haben und hier
muss investiert werden, anstatt die Steuermittel zu verschleudern in einer
Art Auffanggesellschaft für risikoreiche Technikprojekte wie den
Transrapid“.. Als Ingenieur sei auch er dafür, dass der Transrapid in
Deutschland in die Felderprobung gehe. Aber das sei zunächst mal ein
Interesse von Siemens. Dieses extrem florierende Unternehmen könne das
ohne Probleme alleine stemmen und müsse nicht das Risiko auf die
Allgemeinheit abwälzen, deren Weiterentwicklung dann durch fehlende
Finanzmittel stark behindert würde. Nach
dieser Grundsatzerklärung kam Romig auf die anstehende Stadtratswahl zu
sprechen: „Die politische Arbeit in unserer Stadt wird verfassungsgemäß
von den ansässigen politischen Gruppierungen durchgeführt. Die
derzeitigen Machtverhältnisse wurden erst jüngst demonstriert als das
einfach formulierte Bürgerbegehren zum Rentamtsgarten durch ein
sogenanntes Ratsbegehren absichtlich unverständlich gemacht wurde und
damit viele Bürgerinnen und Bürger verunsicherte und von der Wahl
abhielt“ Diese Machtarroganz, die sich in unserem Rathaus ausbreite, müsse
ein Ende haben, so Romig. „Lasst uns dagegen kämpfen mit einer
Kandidatenliste, die kompetent und auch ausgewogen ist. Ausgewogen in dem
Sinn, dass alle Altersgruppen vertreten sind sowie die unterschiedlichsten
Berufsstände und gesellschaftlichen Gruppierungen. Das macht uns überzeugend.
Das macht uns stark.“ Im Anschluss an die bei solchen Versammlungen üblichen
Wahlen der Versammlungsleitung, Mandatsprüfungs- und Wahlkommission
ergriff Fraktionsvorsitzender Ernst Bergmann das Wort. Es sei für die SPD
wichtig, gestärkt aus den Stadtratswahlen 2008 herauszugehen. Er erinnerte
daran, dass der amtierende Bürgermeister
mit einer satten Mehrheit ausgestattet ist. Und diese satte Mehrheit
lässt man die SPD deutlich spüren. Bergmann bemängelte
den unzureichenden Informationsfluss. Vieles erfahre man zunehmend
immer erst aus der Presse. Versprochene Informationen werden nicht
geliefert. Es sei daher wichtig, dass die SPD eine Stärkung im Stadtrat
durch die Wahlen 2008 erführe. Trotzdem habe man mit einer Jahrzehnte
langen Beharrlichkeit viele Dinge erreicht. Und er nannte beispielhaft
Verkehrsberuhigung, Marktplatzneugestaltung, Umweltschutz, Alternative
Energien, Jugendhaus, Musikschule, Kinderspielplätze. „Im Augenblick hat
die CSU 12 Stimmen im Stadtrat. Nur mit einer mehr hätte sie die absolute
Mehrheit und dies muss gemeinsam verhindert werden.. „Für die SPD heißt
es aber zunächst, erst mal 7000 Stimmen, die wegen des Aufhörens von Eva
Heinlein und Harald Hirschmann entfallen zu kompensieren und darüber
hinaus zusätzliche Stimmen zu holen. Daher ist es im Wahlkampf wichtig,
dass wir für unsere aufgeschlossene und sachliche Politik im Stadtrat
werben und die Wählerinnen und Wähler dafür gewinnen können.“ Auch er
bat um Zustimmung der Versammlung für die ausgearbeitete Vorschlagsliste
der Stadtratskandidatinnen und -kandidaten. Nach
kurzer Vorstellung aller Kandidaten nahm die Versammlung den Vorschlag in
geheimer Wahl einstimmig an. Romig zeigte sich sehr zufrieden darüber, dass den
Überlegungen der Vorstandschaft so eindrucksvoll zugestimmt wurde. Er
sieht dies als Zeichen, dass der Wahlkampf geschlossen geführt werde. Er
empfahl den Kandidaten und Kandidatinnen die Teilnahme an den nun
anstehenden Bürgerversammlungen, um sich
mit den aktuellen Themen der Stadt und den Außenorten vertraut zu machen.
Ausgewogenheit und Kompetenz
Kandidatenliste 1.
Bergmann, Ernst, 45,
Landschaftsarchitekt, Stadtrat, 1.Vorsitzender Altstadtfreunde, 1.
Vorsitzender und
Wallensteinfestspielverein 2.
Völkl, Karin, 52,
Fremdsprachenkorrespondentin, stv. Vorsitzende SPD Altdorf. 2. Vorsitzende
Wallensteinfestspielverein 3.
Käsmann, Norbert, 47, Dipl.
Verwaltungswirt (FH), Stadtrat 4.
Weser, Ursula, 46, Dipl.
Sozialpadagogin (FH), Landesvorstand Afa und AsF 5.
Lodes, Rudolf, 63,
Texterfasser, Stadtrat, Vorsitzender AWO Altdorf, Mitglied im
Jugendhilfeausschuss 6.
Kempe-Ruß, Silke, 36, Dipl.
Kulturarbeiterin, freiberufliche Journalistin, Vorsitz tehater4 e.V. 7.
Kasperowitsch, Andreas, 53,
Sonderschulrektor, Stadtrat 8.
Pichlik, Karin, 46, Hausfrau,
selbständig 9.
Romig, Hartmut, 55,
Dipl.-Elektroingenieur (TH), Vorsitzendewr SPD Altdorf, stv. Vorsitzender
AWO Altdorf 10.
Tabor,
Michaela, 36, selbständige Hebamme 11.
Grimm,
Peter, 46, Dipl. Verwaltungswirt (FH), Polizeibeamter, 1. Vorsitzender
Partnerschaftsverein Altdorf 12.
Kuhr,
Irmgard, 57, Redaktionsassistentin 13.
Bürkle,
Jens, 39, kaufmännischer Angestellter, Vertrauensmann der
Schwerbehinderten Nürnberg – München 14.
Hottner,
Ilse, 53, Verkäuferin 15.
Tabor,
Martin, 30, Gastronom 16.
Werthner,
Wolfgang, 38, Elektotechniker 17.
Dr.,
Schauenberg, Günther, 60, Leitender Verwaltungsdirektor, Vizepräsident
Weltorganisation Öffentlicher Arbeitsverwaltungen 18.
Assmus,
Hans-Joachim, 51, Veranstaltungstechniker 19.
Distler,
Bernd, 39, Dipl. Ingenieur (FH), Architektur 20.
Birn,
Werner, 63, Dipl. Sozialarbeiter (FH), Sachgebietsleiter, Vorsitzender
Jugendforum Altdorf e.V., stv. Vorsitzender SPD Altdorf 21.
Oberste-Schemmann,
Ulrich, 44, Dipl.-Kfm. Univ., Geschäftsführer, Kassierer SPD Altdorf 22.
Holzmann,
Robert, 42, Hotelier 23.
Fiedler,
Gerhard, 63, Bauingenieur 24.
Geyer,
Heinz, 64, Entwicklungstechniker, Vorsitzender Ortskartell DGB,
Vorsitzender OV VdK, ehrenamtlicher Vorstand der Wärmelieferungsgenossenschaft Nachrücker/in 1.
Geyer, Barbara, 59,
Altenpflegerin 2.
Kempf, Ronald, 43,
Verwaltungsangestellter, Vertrauensmann für Behinderte der Rummelsberger
Anstalten
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| <zurück zur Übersicht...> | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|