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SPD Altdorf bei Nürnberg >> Presse |
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Pressenachricht vom 29. Juni 2006
SPD-Bürgermeisterkandidat
Ernst Bergmann, Dr. Thomas Beyer, Kreisrat, MdL und Leiter des Forums
Arbeit und Wirtschaft der Bayern SPD und 1. Bürgermeister Rainer Pohl
besuchten die E-T-A, Elektotechnische Apparate GmbH, ein weltweit
operierendes Unternehmen. Im
Gespräch mit den Geschäftsführern Dr. Clifford Sell und Bernd
Ellenberger wurden Themen wie die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage
und Entwicklung, Unternehmer- und Politikerverantwortung, aber auch
kommunalpolitische Inhalte besprochen. Dr.
Sell wies darauf hin, dass weltweit 50 Prozent Steuergesetze und
-kommentare in deutscher
Sprache verfasst seien. Dies spräche für sich. Einfache Lösungen für
einfache Probleme umzusetzen wäre deshalb sehr schwer. Er wünschte sich
auf die Frage von Thomas Beyer: „Wo sind wir als Politiker
Innovationshemmer?“ nur weniger und einfachere Regeln, Standardlösungen
für Standardprobleme. Hier gäbe es einen erheblichen Interessenkonflikt
zwischen Wirtschaft und Politik. Die
E-T-A-Geschäftsleitung fordere und fördere die Kreativität ihrer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Es ist egal, von wem die Idee zu einer
Verbesserung, zu einem neuen Produkt kommt: Hauptsache, sie ist gut.“ so
Ellenberger. Und dabei spiele es keine Rolle, ob vom Ingenieur oder vom
Werkzeugmacher. Sie seien leider aber auch immer wieder mit der (typisch
deutschen?) Haltung konfrontiert, dass erst mal gefragt würde, was mir passiere, wenn man einen Vorschlag
mache, der sich nicht umsetzen lasse. Ihrer
gesellschaftlichen Verantwortung werde die E-T-A z. B. dadurch gerecht,
dass sie über Bedarf ausbilde und die meisten Auszubildenden anschließend
zunächst auch für ein Jahr übernähme. Das Niveau der Bewerber sei nach
ihrer Einschätzung und Erfahrung nicht - wie oft bemängelt - gesunken.
Man schaue im übrigen bei den Bewerbungen mehr auf die Person als auf die
Zeugnisnoten. Das Einzugsgebiet bei Auszubildenden reiche vom Nürnberger
Land bis über Neumarkt hinaus. Bürgermeisterkandidat
Bergmann interessierte besonders, welche Empfehlungen Sell und Ellenberger
für eine zukünftige Stadtpolitik hätten. Beide vermissten bisher in der
kommunalen Politik Visionen in die Richtung, wo die Stadt in 5 oder 10
Jahren stehen wolle. Welche Ziele? Wie umsetzen? Politiker und
interessierte Bürger sollten sich in Klausuren treffen und gemeinsam Ideen
entwickeln. Die Erarbeitung des Stadtmarketingkonzeptes sei eigentlich ein
guter Anfang gewesen. Die Umsetzung der entwickelten Ideen vermisse man.
Ernst Bergmann hatte dieses Thema schon in seinem Bürgermeisterwahlkampf
aufgegriffen. Er wird demnächst alle Beteiligten, auch den Vater von Bernd
Ellenberger, der bei der Stadtmarketing-Arbeitsgruppe mitgearbeitet hatte,
zu einem Gespräch einladen und im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister
die Umsetzung voranbringen. Kreisrat und MdL Dr. Thomas Beyer, SPD-Bürgermeisterkandidat Ernst Bergmann, E-T-A Geschäftsführer Dr. Clifford Sell und Erster Bürgermeister Rainer Pohl im Gespräch über Einschätzung und Entwicklung der wirtschaftlichen Lage und über Unternehmer- und Politikerverantwortung
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