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SPD Altdorf bei Nürnberg >> Presse |
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Interaktiv |
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Pressemitteilung vom 23. Januar 2009 Unterschriftensammlung
der SPD-Altdorf gegen die Schließung der Postfiliale, unterstützt von
altdorfaktiv. Deutsche
Post-Filialen - überall in Ihrer Nähe – Immer für Sie da? ALTDORF
–Bundesweit will die PostAG bis 2011 die meisten Postfilialen schließen
und dafür sogenannte Partnerfilialen einrichten, so auch in Altdorf und
Feucht. Über 16.500
Altdorferinnen und Altdorfer sind von der Postfiliale abhängig und
entsetzt über die Schließungspläne. Das dann stark eingeschränkte
Angebot an postalischen Dienstleistungen soll in ein anderes Geschäft
integriert und als so genannte Partnerfiliale weiter geführt werden. Dies
kann aber kein ernst zu nehmender Post-Ersatz für die Bürger in Altdorf
und den Außenorten sein. Mit einer Unterschriftensammlung will die Altdorfer SPD nun deutliche Zeichen gegen die Schließung der Postfiliale setzen. SPD-Vorsitzender Hartmut Romig: „Mit diesen Aktionen wollen wir dem Bürgermeister den Rücken stärken, wenn er in Verhandlungen mit der Post AG alles versucht, um die Schließung zu verhindern.“ Es sei an das frühere Engagement des ehemaligen SPD-Stadtrats Kurt Edl erinnert, der sich schon einmal im Jahr 2000 erfolgreich dafür eingesetzt hatte, dass das Altdorfer Postamt als Standardpostamt erhalten blieb. „altdorfaktiv“ unterstützt diese Unterschriftensammlung durch die Auslage der Unterschriftenlisten in vielen Geschäften.
Harald
Moeller und Jürgen Alber von altdorfaktiv präsentieren die erste ausgefüllte
Unterschriftenliste. Unterschreiben können Altdorferinnen und Alktdofer in
den Geschäften, die an der Tür oder im Schaufenster einen Handzettel mit
der Aufschrift „Nein!!! Zu den Schließungsplänen der Postfiliale
Altdorf. Unterschiftenlisten hier!“ angebracht haben. Was
bleibt nach der Umwandlung in eine Partnerfiliale vom Post-Service übrig?
„Nur noch der Verkauf von Markensets mit den gängigsten Porto-Werten und
einzelnen Briefmarken. Keine Portoermittlung, keine Sendungsannahme, keine
Finanzdienstleistungen.“ So
deutlich beschreibt das die Post AG auf einer Internetseite (die hier
auszugsweise zitiert wurde) für potentielle
Partnerfilial-Interessenten. Und weiter: „Für die Einlieferungen können
die Kunden die Briefkästen (Anmerkung: die allerdings
in großem Umfang in den letzten Jahren abgebaut wurden) und
Paketboxen nutzen. Die Post bleibt also vor Ort.“ Das alles ist nun
leider kein Kabarett, sondern soll in Altdorf und den Außenorten bald
Realität werden. Einsparungen werden offensichtlich höher eingeschätzt
als Kundenorientierung und Kundennähe. Und wie heißt es so schön in der
Post-Fernsehwerbung? „Unterm Strich zähl ich.“
Bei
der Suche nach geeigneten Partnern kooperiert die Deutsche Post AG eng mit
den Kommunen. Es wird Kontakt zum jeweiligen Bürgermeister gesucht: „Er
weiß oft besser, wer als zuverlässiger Post-Partner in Frage kommt.“
Wie
es dann oft weitergeht zeigt das Beispiel Eismannsberg: Zuerst
wird der Postservice reduziert, dann in ein Geschäft integriert und dann,
ein paar Jahre später, gekündigt, weil es sich angeblich für die Post
nicht mehr lohnt. In Eismannsberg wurden bereits 182 Stimmen gegen die
Schließung der Partnerfiliale gesammelt und an die Post und Politiker übergeben.
Die
Bevölkerung ist nun aufgerufen, sich massiv an der Aktion zu beteiligen
und mit der Unterschrift die Stimme zum Erhalt der Postfiliale in Altdorf
zu erheben. Im Februar sollen die Unterschriften an verantwortlicher Stelle
der Post AG in Nürnberg übergeben werden.
Noch
ein Hinweis:
Zusätzlich finden öffentliche Unterschriftensammlungen am Freitag, 30.
Januar von 15 bis 17:30 Uhr vor der Postfiliale in der Bahnhofstraße und
am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 12 Uhr vor dem Schreibwarengeschäft
Pranz statt.
Unterschriftenlisten
liegen aus bei/im:
Backhaus
Fuchs
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