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SPD Altdorf bei Nürnberg >> Presse |
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Pressemitteilung vom 20. Januar 2005Neujahrsempfang der Altdorfer SPD mit Ernst Bergmann Ernst
Bergmann, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, berichtete über wichtige
Ereignisse des vergangenen Jahres.
Da
war zunächst die Westtangente, beschlossen von der bürgerlich-konservativen
Mehrheit aus CSU, FWG und UNA, gegen
die Stimmen der SPD und DER GRÜNEN. Es sei ein Projekt, dass sich die
Stadt Altdorf aus seiner Sicht bei der jetzigen Haushaltslage nicht leisten
kann, auch wenn die staatliche Förderung sehr großzügig ausfällt. Um
den städtischen Eigenanteil in Höhe von ca. 2,4 Mio. Euro aufzubringen,
muss die Stadt diesen Betrag aufnehmen und langfristig finanzieren Und die
Finanzierungskosten werden den Etat über Jahre belasten. Ernst Bergmann
sprach von einem überhasteten Baubeginn,
weil noch nicht einmal alle benötigten Voraussetzungen geschaffen seien.
Die SPD-Stadtratsfraktion hat und wird konsequent alle diesbezüglichen von
der Mehrheit gefassten Beschlüsse ablehnen. Man könne sich des Eindrucks
nicht erwehren, dass dieses Projekt im Stadtrat von der Mehrheit ohne Rücksicht
auf die Haushaltslage regelrecht
durchgepeitscht wird. Sollten damit die guten Beziehungen zum Bayerischen
Innenministerium demonstriert werden, mit denen sich einige Politiker aus
dem südlichen Landkreis schmücken? Und wie solle man dem Bürger
klarmachen, dass die Stadt sparen müsse, wenn gleichzeitig offensichtliche
Prestigeobjekte beschlossen
werden? Ernst Bergmann machte deutlich, dass nach seiner Ansicht die hohen
Investitionen für den Bau der Westtangente andere, vielleicht ebenso wünschenswerte
Projekte, auf lange Sicht gesehen nicht mehr zulassen. Beim
Gewerbegebiet in Unterwellitzleiten steht nach den Worten von Ernst
Bergmann in Kürze eine äußert schwierige und folgenreiche Entscheidung
an, wie immer diese auch ausfallen werde. Er
erinnerte daran, dass der Kauf des Areals, beschlossen im
April 2001 gegen die Stimmen der SPD und DER GRÜNEN, von den Befürwortern
gepriesen als Jahrhundertschnäppchen,
das Einnahmen in Millionenhöhe ermögliche, sich immer deutlicher
als gewaltige Fehlentscheidung herausstellt. Der Verkauf geht bis
jetzt mehr als schleppend, ab 2005, vielleicht auch erst ab 2006, muss die
Finanzierung mit derzeit über 7 Mio. Euro Schulden in den regulären
Hauhalt übernommen werden. Die Pro-Kopf-Verschuldung verdoppele sich damit
auf einen Schlag. Wenn
es nun um die Zulassung von Handel im Gewerbegebiet Unterwellitzleithen
geht, dann stehen für Ernst Bergmann derzeit das Für und Wider
gleichberechtigt nebeneinander. Sicherlich werde ein neues Handelszentrum
die Innenstadt nachhaltig beeinträchtigen, genauso sei es aber sicherlich
Verkaufserlöse auf Unterwellitzleithen dringend notwendig, um die
Handlungsfähigkeit der Stadt aufrechtzuerhalten. Zwischen
diesen beiden Positionen müsse nun jeder einzelne Stadtrat für sich
alleine abwägen und zu einer Entscheidung kommen. Und so werden dies auch
die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion verantwortungsvoll tun. Ernst
Bergmann konnte nur versichern, dass die Entscheidungen seiner Fraktion
ausdrücklich und bekanntermaßen nicht von Eigeninteressen geleitet würden. Abschließend
setze sich Ernst Bergmann noch nachdrücklich auch im Namen seiner gesamten
Fraktion für den Erhalt der Fachakademie in Altdorf ein. Auch wenn die
Frage der Schließung außerhalb der Entscheidungskompentenz des Altdorfer
Stadtrats ist, müsse aber trotzdem jede Stadträtin und jeder Stadtrat
Interesse am Erhalt dieser auch für Altdorf wichtigen Bildungseinrichtung
haben. |
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| SPD-Fraktionsvorsitzender Ernst Bergmann berichtet über die Stadstratsarbeit im vergangenen Jahr 2004 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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